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Was versteht man unter Textilveredelung durch Siebdruck?
Beim Siebdruck wird Farbe mithilfe eines feinmaschigen Siebes direkt auf das Textilien gedruckt. Für jede Farbe im Motiv wird ein eigenes Sieb erstellt. Die Farbe wird anschließend mit einer Rakel durch das Sieb auf den Stoff gedrückt. Dadurch entsteht ein besonders gleichmäßiger, deckender und langlebiger Druck.
Siebdruck gehört zu den klassischen und am häufigsten verwendeten Verfahren in der Textilveredelung, vor allem bei größeren Stückzahlen.
Welche Vorteile hat Siebdruck?
Siebdruck bietet mehrere Vorteile:
Hohe Farbdeckung: Die Farben wirken kräftig und intensiv, auch auf dunklen Textilien.
Langlebigkeit: Der Druck ist sehr robust und hält viele Waschgänge aus.
Wirtschaftlich bei großen Mengen: Besonders bei größeren Auflagen wird Siebdruck sehr kosteneffizient.
Große Motive möglich: Auch großflächige Designs lassen sich problemlos umsetzen.
Deshalb wird Siebdruck häufig für Merchandise, Firmenkleidung, Events oder Vereinsbekleidung eingesetzt.
Wie funktioniert die technische Umsetzung?
Der Siebdruck erfolgt in mehreren Schritten:
Motivaufbereitung: Das Design wird in einzelne Farben aufgeteilt.
Sieberstellung: Für jede Farbe wird ein eigenes Sieb erstellt.
Druckprozess: Die Farbe wird mit einer Rakel durch das Sieb auf das Textil gedrückt.
Fixierung: Der Druck wird anschließend durch Hitze fixiert, damit die Farbe dauerhaft hält.
Dieser Prozess sorgt für einen sehr präzisen und gleichmäßigen Druck.
Warum ist Siebdruck bei kleinen Mengen relativ teuer?
Beim Siebdruck entstehen Fixkosten in der Druckvorstufe. Dazu gehören unter anderem:
Filmerstellung
Siebelichtung
Einrichten der Druckmaschine
Diese Vorbereitungskosten fallen unabhängig von der Stückzahl an. Deshalb ist Siebdruck bei sehr kleinen Mengen oft teurer als andere Verfahren.
Ab welcher Stückzahl lohnt sich Siebdruck?
In der Regel lohnt sich Siebdruck ab etwa 10 bis 20 Stück.
Bei größeren Auflagen (ab etwa 100 Stück oder mehr) wird der Stückpreis deutlich günstiger. Siebdruck ist häufig die kostengünstigste Veredelungsmethode.
Wie werden die Farben beim Siebdruck berechnet?
Beim Siebdruck benötigt jede Farbe ein eigenes Drucksieb. Das bedeutet:
Ein einfarbiges Motiv benötigt ein Sieb.
Ein zweifarbiges Motiv benötigt zwei Siebe.
Je mehr Farben ein Design enthält, desto höher sind die Einrichtungskosten.
Wie haltbar ist Siebdruck?
Siebdruck gilt als sehr langlebig und waschbeständig. Bei guter Qualität bleibt der Druck auch nach vielen Waschgängen stabil und behält lange seine Farbbrillanz.
Können Farbverläufe oder Fotos gedruckt werden?
Klassischer Siebdruck eignet sich besonders gut für klare Volltonfarben und einfache Designs. Sehr komplexe Farbverläufe oder fotorealistische Motive sind schwieriger umzusetzen. In solchen Fällen werden häufig Digitaldruckverfahren wie DTF oder DTG verwendet.
Sind Sonderfarben möglich?
Ja. Eine der großen Stärken des Siebdrucks ist das exakte Anmischen von Sonderfarben, zum Beispiel nach Pantone- oder HKS-Farbstandards.Das ist besonders wichtig für Unternehmenslogos oder Corporate Designs, bei denen die Farben exakt eingehalten werden müssen.
Welche Dateien werden für Siebdruck benötigt?
Für den Siebdruck werden meist Vektorgrafiken benötigt, zum Beispiel:
AI
EPS
PDF
Diese Formate ermöglichen eine saubere Farbtrennung, die für die Erstellung der Drucksiebe notwendig ist.
Kann man auf dunkle Textilien drucken?
Ja, Siebdruck funktioniert auch auf dunklen Textilien.
Damit die Farben kräftig und deckend wirken, wird häufig ein zusätzlicher weißer Unterdruck gedruckt. Dieser sorgt dafür, dass die eigentlichen Farben auf dunklen Stoffen gut sichtbar sind.
Kann man Siebdruck wieder entfernen?
Siebdruck ist grundsätzlich für eine dauerhafte Veredelung gedacht. Das Entfernen ist nur schwer möglich und kann den Stoff beschädigen.
In manchen Fällen lassen sich Drucke teilweise mit chemischen Mitteln oder starker Hitze lösen, jedoch bleiben häufig Rückstände oder Verfärbungen zurück.
Wie sollte man siebbedruckte Textilien waschen?
Damit der Druck möglichst lange hält, empfiehlt sich: