Absetzbarkeit Werbemittel
Die steuerliche Absetzbarkeit von Werbemitteln als Betriebsausgabe beträgt pro Jahr und Geschäftspartner 35.- Euro incl. Werbeanbringung excl. Porto und Verpackung, excl. MwSt wenn der Empfänger vorsteuerabzugsberechtigt ist. |
DruckDruck bezeichnet alle Verfahren (Reproduktionsverfahren) zur Vervielfältigung von Druckvorlagen. Als Vorlage für die Druckerstellung dienen am besten vektorisierte Daten aus Programmen wie z.B. Corel Draw oder Adobe Illustrator. Pixeldateien (Bitmaps, Photoshop-Bilder etc.) sind nicht so gut geeignet, da sie im Gegensatz zu Vektordaten nicht beliebig ohne Qualitätsverlust in der Größe zu ändern sind. Von diesen Daten werden dann sogenannte Filme erstellt. Sofern es die Farbanzahl zulässt, wird pro im Bild verwendeter Farbe ein separater Film erstellt. Diese dienen dann zur Erstellung der Siebe bzw. Druckplatten. Bei vielfarbigen Bildern oder Farbverläufen muss im CMYK-Modus gedruckt werden, hier wird das Bild in die vier Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black aufgeteilt. Die beiden wichtigsten Druckverfahren für Werbemittel sind der Siebdruck und der Tampondruck, zusätzlich bieten wir aber auch den Digitaldruck an. Metallische Werbeartikel werden gerne auch mit einer Gravur versehen.
Siebdruck
Tampondruck
Das Druckklischee oder die Klischeeplatte ist eine gehärtete, geschliffene, Stahlplatte, in deren Oberfläche das zu druckende Druckbild auf photochemischem Wege eingeätzt wird. Auf dieses Klischee wird mittels eines Farbspachtels die jeweils aktuelle Farbschicht aufgetragen. Anschließend wird mit einem gehärteten Stahlmesser, dem sogenannten Rakelmesser, die Oberfläche wieder gesäubert, wobei in den durch die Ätzung entstandenen Vertiefungen auf dem Klischee Farbe zurückbleibt. Im Tampondruckverfahren lassen sich besonders gut unebene und stark gerundete Materialien (z.B. Kugelschreiber) veredeln. Als Alternative zu Tampondruck wird auf metallischen Oberflächen die Gravur als Veredelung genutzt.
Digitaldruck
Der PC steuert direkt die digitale Druckmaschine. Übliche analoge Druckvorbereitung wie Satz-, Film- oder Druckplattenherstellung entfallen. Vorteile sind Zeit- und Geldersparnis, unmittelbare Änderungen von Druck zu Druck und Druck nach Bedarf (printing on demand) sind möglich, was kleinere Auflagen gestattet und auch eine einfachere Kalkulation möglich macht. Je nachdem, wie weit die Druckvorstufe digital durchgeführt wird, unterscheidet man: Weder Film noch Platte sind nötig. Die digitalisierte Vorlage wird an die Druckmaschine gesendet und direkt auf Folien ausgeschossen, die je nach Farbauszug von der Maschine auf die jeweiligen Rollen gespannt werden. Dieses Prinzip wird auch Direct Imaging (DI) genannt. Der weitere Druckvorgang verläuft jedoch meist konventionell im Offsetdruck, vor allem für große Auflagen ist das qualitativ notwendig. Kleinere Auflagen können auch schon voll digitalisiert gedruckt werden, hierfür wird nicht mehr der Offsetdruck angewandt, sondern mit Tonerdruckmaschinen gearbeitet, die nach dem Prinzip von Farbkopierern arbeiten (Non-Impact-Printing). |